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Stromspeicher + Solarregler

Damit eine mobile Photovoltaikanlage bzw. Solarrasenanlage funktioniert, ist der Einsatz eines Solarladereglers wichtig. Dieser überwacht den von den Solarmodulen erzeugten Gleichstrom und schützt die Batterie von Tief- oder Überladung. Hier finden Sie drei Beispiele (PVM Solarregler 30 A und 100 A und einen MPPT-Solarregler mit 60 A)

30 A Solarregler PVM

Beispiel PVM-Solarregler 30 A
Beispiel PVM-Solarregler 30 A

PVM - Solarregler

PVM-Solarregler stellen eine direkte Stromverbindung zwischen den Solarmodulen (PV-Panel) und der Batterie her. PVM heisst pulse-width-modulation. Die Spannung der Solaranlage kann damit auf die Spannung der Batterie angepasst werden. Der Ladestrom ist dann gleich dem Strom des Solarmoduls.

100 A Solarregler PVM

Beispiel PVM-Solarregler 100 A
Beispiel PVM-Solarregler 100 A

Es gibt unterschiedliche Solarregler in verschiedenen Volt-/Amperestärken. Hier ein Regler mit ca. 100 A. Sie finden hier unsere verschiedenen Solarregler, passend zu unseren Angeboten (z. B. Einsatz 1 bis 2 Solarmodule mit 375/750 Watt oder Solarmodule mit gesamt 1.500 bis 3.000 Watt) als Insellösung. Es gibt stärkere Solarregler für Solarhausdachanlagen und es gibt Hybrid-Laderegler, die parallel den Strom von Solarmodulen und kleinen Windanlagen verarbeiten.

Solarregler MPPT

Beispiel MPPT-Solarregler 60 A
Beispiel MPPT-Solarregler 60 A

MPPT - Solarregler

Dann gibt es MPPT-Solarregler. MPPT bedeutet Maximum Power Poit Tracking. MPPT-Solarregler setzt man ein, wenn die Spannung höher als die Spannung der Batterie ist. Jedes Volt welches von der Solarmodulspannung kommt, passt der MPPT-Regler seine Leistung - Erhöhung oder Reduzierung des Ladesstroms - direkt an. Diese Schwankungen (z. B. bei einer Unterbrechung der direkten Sonnenstrahlung zum Modul durch Wolken) erkennt der MPPT-Regler sofort und passt die Leistung der Solaranlage entsprechend an die Batterie an.

Batterien- und Stromspeicher

Batterien-/Stromspeicher einer Solaranlage

Damit Sie den von Ihrer Solar-Inselanlage erzeugten Strom zu unterschiedlichen Zeit nutzen können, benötigen Sie einen zur Solaranlage passenden Stromspeicher. (Grosse Speichermöglichkeiten für Solarhausdachanlagen mit Hybdridwechselrichter haben wir hier nicht berücksichtigt. Bei Bedarf nehmen Sie bitte mit uns Kontakt auf).

Grundsätzlich unterscheidet man unter folgendene Speichermöglichkeiten bei Insellösungen:

Säurebatterien

Säurebatterien (Autobatterien) ist eine günstige Einsteigervariante. Der Vorteil ist die „Kraft“ zum starten eines Fahrzeuges. Nachteil ist, dass die Säurebatterien nicht wartungsfrei sind. Es ist Säurepegel zu beachten und mit destilliertem Wasser muss nachgefüllt werden. Eine Tiefentladung der Säurebatterie kann diese zudem zerstören. (Entladungen laut Hersteller ca. 500 bis 600 mal). Vorteil ist der Preis für z. B. 12-Volt/100 Ah Batterien.

Gel-Batterien

In Gel-Batterien wird Kieselsäure und Schwefelsäure gebunden mit der Folge, dass Elektrolyten eine Art „Gel“ bilden. Die Gel-Batterien sind somit eine Sonderform „geschlossener“ Bleibatterien, einfach zu transportieren, da in der Regel nichts auslaufen kann und zudem nahezu wartungsfrei! Die Gel-Batterien wurden zwischenzeitlich durch AGM-Batterien ersetzt. (Entladungen 600 und mehr möglich)


AGM-Batterien

Im Unterschied zu Gel-Batterien enthalten AGM-Batterien (Absorbent Glas Mat) ein Glasvlies welches in der Schwefelsäure gelagert ist. Der Vorteil der AGB-Batterie ist, dass diese unempfindlicher gegenüber Tiefentladungen sind. Batteriehersteller sprechen hier von Tiefentladungen unter 50 %, was bei Säure-/Bleibatterien nicht der Fall sein dürfte. Diese wären defekt. Hersteller sprechen von ca. 800 und mehr Entladungen/Zyklen.


Lithium-Batterien bzw. Lithium-Eisen-Phosphatbatterien

Bislang waren Lithium-Batterien das „non plus ultra“ auf dem Markt. Mittlerweile wurde dieser Batterietyp weiterentwickelt und nennt sich Lithium Ionen oder Lithium-Eisen-Phosphatbatterien (LiFePO4). Der Vorteil ist, dass diese Batterien besonders tiefentladen werden (laut Hersteller unter 30 %) und schnell wieder aufgeladen werden können. Sie sind wartungsfrei, auslaufsicher, verfügen über einen hohen Wirkungsgard und haben ein geringes Gewicht. 2.000 bis 3.000 Zyklen sollen keine Seltenheit sein, auch die gesamte Lebensdauer soll bis das zehnfache gegenüber den anderen Batterien sein. Nachteil ist, dass die Leistung der Batterie ihren Preis hat und damit diese Batterien zu den teuersten Solarbatterien auf dem Markt gelten.

Wichtig: Obige redaktionelle Informationen über Solarbatterien wurden uns von Herstellern und/oder Batteriehändlern mitgeteilt. Wir leiten diese Informationen ungeprüft an Sie weiter und haften dafür nicht. Beachten Sie bitte, dass je nach Nutzung, Lagerung, Ladezustand, Temperaturzustand, möglicher Tiefentladung uvm. jede Batterie über eine geringere oder eine höhere Lebensdauer verfügen kann.

Grundsätzlich empfehlen wir bei einer möglichst sicheren Solarinsellösung diese mit Lithium-Eisen-Phosphatbatterien aufgrund der Zyklen auszustatten. Allerdings wird der Preis je eigens produzierter Kilowattstunde (1.000 Watt/h) weit aus höher liegen, als wenn Sie zum Beispiel eine gleiche Anzahl von AGM-Batterien (z. B. 12-Volt/100 Ah Batterien) nutzen würden, die möglicherweise über geringe Ladezyklen verfügen, eine geringe Lebenszeit haben und dafür in der gleichen Nutzungsdauer ersetzt werden müssen. Diese unterschiedlichen Positionen (Verhältnis Anzahl der Module, Leistung Wechselrichter, Anzahl der Batterien und Ladezyklen, Lebensdauer uvm.) kann man nicht mit einem Mausklick in einem Shopsystem lösen, dies kann nur in einem ausführlichen Beratungsgespräch der Fall sein.